Pikieren ist eine grundlegende Technik des Gärtnerns

Jungpflanzen pikieren

Mit dem Pikieren geht es heute um einen wichtigen Teilaspekt des Gärtnerns. Es ist der Vorgang, den man unternimmt, wenn man vor ein paar Wochen in kleine Kisten ausgesät hat. Die Samen laufen dann auf und wachsen zu Jungpflanzen heran. Gewöhnlich sind sie dann noch zu klein, um direkt an die endgültige Stelle gepflanzt zu werden. Also topft man sie erst mal in Töpfe ein und lässt sie dort weiter wachsen.

Ein großer Vorteil dieser an sich sehr mühseligen Methode ist, dass man so Zeit und Platz in den eigentlichen Gemüsebeeten spart. Denn stellt euch vor, man hätte direkt gesät. Dann wäre der Platz schon weg gewesen. So könnt ihr dort erst mal Radieschen säen oder schnell wachsende Asiasalate. In der Zwischenzeit wachsen die Jungpflanzen in den Töpfen auf relativ engem Raum heran und wenn die Radieschen gegessen sind, haben sie den Platz für das dann schon erstarkte Junggemüse frei gemacht.

Und man spart jede Menge Saatgut im Vergleich zur Direktsaat.

Natürlich mache ich in meiner Gärtnerei bei gewissen Arten auch genau das, die Direktsaat. Dazu später aber mehr.